Welcher Stromer passt am besten zu mir?
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00:00:01: Porsche präsentiert Elektrogeflüster. Faszination Sportwagen. Elektrifiziert.
Andi: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Elektro Geflüster. Heute mit Wilma und mir im Studio. Mein Kollege Lorenzo Fulvi auf der anderen Seite vom Tisch. Schön bist du hier Lorenzo. Er ist aus der Ringier Autoredaktion und er kümmert sich bei uns im Team um Testwagenplanung. Also bist quasi der Chefplaner bei uns. Und da hast du auch den grössten Überblick, welche Modelle aktuell auf den Markt kommen, was die Importeure bereitstellen und bist auch sonst in jeder freien Minute, glaube ich, am meisten aus unserem Team auf Achse. Und deswegen passt das auch super zu unserem Hauptthema, was wir heute haben. Wir wollen ein bisschen Überblick geben, was sind aus unserer Sicht aktuell die besten Stromer auf dem Markt, je nach Kategorie. Aber vorher Lorenzo, gib uns und den ZuhörerInnen doch mal so ein paar Insights, wie das bei der Testwagenplanung genau so abläuft. Was machst du da eigentlich genau bei Ring je mit den Testwagen?
Lorenzo: Hoi Andi, hoi Wilma. Es freut mich sehr, dass ich als Gast dabei sein darf. Generell befinden sich bei uns im Testfuhrpark so viele Autos, wie wir auch Redaktoren in der Autoredaktion sind. Wir haben meistens fünf bis sechs Autos, Pressefahrzeuge, gleichzeitig in der Tiefgarage. Die Autos stellen uns Schweizer Importeure zur Verfügung, damit wir sie im Alltag fahren, vergleichen, fotografieren und generell Eindrücke sammeln können. Dafür bekommen wir die Autos meistens für zwei Wochen. Exklusivere Autos, wie z.B. ein Ferrari oder ein Rolls-Royce, haben wir nur wenige Tage. Deine Lieblingsautos. Genau. Dann schreiben wir dazu einen Artikel, in dem wir unsere positiven und negativen Eindrücke in einen Test verpacken.
Wilma: Ja Lorenzo, herzlich willkommen auch von mir. Ich freue mich natürlich, dass mir heute ein anderer Petrolhead gegenüber sitzt. Du hast es gerade schon angedeutet, wenn es um die Lieblingsmarken geht. Du bist auch einer von denen, die den richtigen Motor zu schätzen wissen. Privat fährst du auch Verbrenner, wenn ich das richtig weiss.
Lorenzo: Richtig, ich fahre privat den Toyota GR Yaris, seit drei Jahren jetzt. Mit Handschallflick natürlich, Allrad und 261 PS. Jobbedingt steht er aber leider sehr oft in der Garage. Aber ab und zu nehmen wir ihn mal raus und das macht dann halt umso mehr
Andi: Freude. Doch auch wenn du natürlich Petrolhead und absoluter Autofan bist, das ist ja sicher auch kein Nachteil bei uns im Job, bist du E-Autos natürlich nicht negativ gegenüber eingestellt. Ich würde eher sagen, im Gegenteil. Wir sind ja mit dem Tram angereist, nicht mit Auto. In Zürich ist das immer noch ein bisschen einfacher. Da hast du gerade erzählt, du warst letzte Woche in den Skiferien mit einem Hyundai. KIA Sportage mit einem normalen 1,6 Liter. Und da hast du so ein bisschen erzählt, wenn du da im Tirol unterwegs bist und willst einmal überholen, auch wenn er 160 PS hat, aber wenn du dir halt Elektro gewöhnt bist, das war dann schon wieder eine Umstellung auch für dich.
Lorenzo: Ja, genau.
Andi: Fand ich noch ganz spannend. Und eben, du bist super viel unterwegs, irgendwie gefühlt jedes zweite Wochenende irgendwo so ein Autokonkur oder Oldtimer Rally. Das matcht ja bei euch auch wieder. Am Eis war es kürzlich in St. Moritz, wo dann die Supersportwagen übers Eis rasen. Aber eben, ich würde sagen, fast die meiste Zeit, testwagenbedingt, fährst du viel elektrisch. So viele Autos mit konventionellem Antrieb haben wir auch gar nicht mehr im Test geführt.
Lorenzo: Ich fahre natürlich auch gerne elektrisch, das muss ich jetzt sagen. Die Ruhe, die man dort drin hat und spontan immer aufs Gas drücken, das ist schon sehr cool. Aber ich muss dich leider enttäuschen, Andi. Wir haben aktuell zwei Elektroautos, zwei Plug-In und ein Auto mit konventionellem Verbrennermotor im Test. Und im Jahr 2025 haben wir 47 reine Verbrenner und Hybride, 17 Plug-In Hybride und 51 Elektroautos. Also es ist doch ziemlich ausgeglichen. Okay, aber
Andi: trotzdem mehr Elektro?
Lorenzo: Ja, ein
Andi: bisschen
Lorenzo: mehr
Andi: Elektro. Ich kriege das halt nicht so mit, weil ich schnappe mir halt immer die Strom, aber die mich halt am meisten interessieren. Und wenn ich dann so ein, sorry Akia, aber so ein GDI 1,6 Liter, das interessiert mich auch einfach nicht mehr so. Und wenn ich dann Erfahrungen höre, zu Recht,
Lorenzo: Für die Skifähre war das jetzt praktisch. Ganz viel Platz im Auto, 4x4. Aber wenn das Auto voll beladen ist und du auf der Überlandstrasse den Vorderüberholer auf 50 fährst, dann musst du dir schon 4-5 mal überlegen, ob du das wirklich machst. Und da musst du auch unbedingt den Sportmodus einstellen. Das musst du bei den Rekord-Autos zum Teil eigentlich nicht machen. Zurück zu den Testwägen. Pro Jahr testen wir zwischen 110 und 120 Autos. Das sind nur die Autos, die wir bei uns in der Redaktion haben. Dann gehen wir natürlich auch noch an internationale Fahrpräsentationen. Ich habe im Kalender geschaut. Letztes Jahr waren das etwa 35 auf alle Autoredaktoren verteilt.
Andi: Und wir machen ja wirklich nur noch die ganz, ganz Wichtigen. Also früher hatten wir, war das wahrscheinlich
Lorenzo: Doppelt oder Dreimal so viel? Ja, noch ein bisschen mehr. Und dort kann man dann auch jeweils mindestens eins, manchmal sogar auch zwei verschiedene Modelle fahren. Von dem her, ja da kommt schon ziemlich was zusammen am Ende des Jahres.
Wilma: Rund 110 bis 120 Autos im Jahr. Das heisst, die Erfahrung, die ihr beide, quasi von Andi Weiss, ist ja auch, weil wir viel darüber sprechen, die Erfahrungen, die ihr macht, sind gross und fängt beim Kleinwagen an bis zum Supersportwagen, weil wir darüber sprechen wollen in der Folge, was gibt es eigentlich gerade für Modelle, was zeichnet diese Modelle aus, welche punkten vielleicht auch gar nicht so. Was sticht denn jetzt heraus in diesem Jahr, vor allen Dingen, weil es jetzt um die Stromer geht und worauf sollten Konsumenten achten, wenn sie so ein Auto kaufen?
Andi: Eben, also ich denke zuerst mal beim Elektroauto, haben wir auch schon öfter besprochen, ist es glaube ich viel wichtiger als beim Auto mit Verbrennungsmotor, dass du dir überlegst, für welchen Zweck brauche ich das Auto überhaupt, oder? Immer nur Kurzstrecken fährst, jeden Tag deine 30, 35 Kilometer und vielleicht einmal im Jahr fährst du dann vielleicht wirklich nach Italien irgendwo oder an die Nordsee. Brauche ich dann wirklich das Auto mit dem Riesen-Akku, das dann 500, 600 Kilometer weit kommt, was dann super schnell laden kann? Oder reicht dann vielleicht auch ein Kleinwagen aus? Weil klar, die Reichweite ist natürlich bedeutend weniger. Also du hast dann vielleicht drei bis maximal vierhundert bei einem kleinen Wagen. Aber eben, dafür hast du natürlich eine deutlich kleinere Batterie. Das heisst, du hast noch weniger Verbrauch, du hast weniger Gewicht, du zahlst dann noch weniger logischerweise. Also nicht nur zum einen die Abgaben, aber natürlich auch was das Auto dann kostet. Genau, also heutzutage gibt es bis zu 30.000 Kleinwagen auf dem Markt. Und ich glaube, da gehe ich jetzt gerade wieder zu Lorenzo rüber, da kannst du ja mal erzählen, was aus deiner Tester-Sicht die spannendsten Kleinwagen sind, die auf dem Markt sind.
Lorenzo: Das sind vor allem im Tiefpreissegment natürlich die chinesischen Anbieter. Ein gutes Beispiel ist Jack, also J-A-C geschrieben. Das ist eine chinesische Automarke, die anfangs nur vom Autokunst aus Wollen importiert wurde, jetzt ein eigenständiger Importeur ist. Und die sind jetzt seit letztem Jahr mit dem E30X in der Schweiz und neu auch mit der Basisversion E30X City. Der hat einen kleineren Akku, ist dementsprechend auch günstiger. Das Auto kostet knapp 17'000 Franken. Der Reichweite ist etwas bescheidener, es sind etwa 300km. Aber er verfügt trotzdem über moderne Systeme, hat Apple CarPlay und ich finde er sieht einfach auch noch sehr knuffig aus.
Andi: Der ist auch gar nicht so klein,
Lorenzo: oder? Nein, so klein ist er eben nicht. Jetzt haben wir noch ein kleineres Modell, der E-JS1. Der ist dann wirklich so wie ein Smart 4 II, aber der E30X hat wirklich so eine gute Kompaktgrösse, sage ich mal. Ein weiterer Chines wäre der BYD Dolphin Surf. Das ist vom chinesischen Gigant BYD. Wir haben auch schon ein paar Mal über den Hersteller im Podcast geredet. Mit dem Dolphin Surf. Der sieht auch noch recht speziell aus, finde ich. Kostet etwas mehr, 21'000 Franken. Was macht
Wilma: ihn speziell? Im Aussehen?
Lorenzo: Ich finde, er hat so eine... Er hat so eine... Hinten ist so ein Heck, so ziemlich gerade. So mega abgeschnitten. Und vorne sieht er einfach so... so ein bisschen frech aus. Irgendwie. Und er hat so ganz poppige Farben, so ein... so ein leuchtendes Gelb und so ein... Normale Farben wie weiss und schwarz gibt es auch, aber das leuchtende Gel sticht immer wieder aus, wenn man mal einen auf der Strasse sieht. Hatten wir ja das kürzlich im Test. Genau. Leider auf der Strasse, man sieht noch nicht so viele von denen. Aber der kommt auch um die 300 Kilometer weit. Aber er hat, das ist noch so ein Special-Gimmick, der hat so einen drehbaren Touchscreen, also man kann ihn waagerecht oder horizontal einstellen. Das finde ich noch ein cooles Feature. Es ist zwar relativ unnötig, aber man braucht es nicht.
Wilma: Stimmt, im Ziel ist das auch. Das haben alle
Andi: BYDs, glaube ich. Ja, witzig ist es, aber dann geht der Elektromotor bei dem Ding kaputt und dann steht er auf halb
Lorenzo: acht. Irgendwie finde ich das auch ein bisschen... Aber es ist mega. Ob es Sinn macht oder nicht, darüber kann man sich streiten. Es ist ein cooles Gadget. Langsam kommen aber auch die Europäer. Nicht nur die Chinesen sind günstig. Wir hatten zum Beispiel den Renault 5 im einjährigen Dauertest. Ich habe noch nie oder selten so positives Feedback bekommen von den Passanten wie mit diesem Auto. Das ist wirklich der Retro-Look, den sie haben und der Wiedererkennungswert, den auch die ältere Generation hat. Sie sehen das Auto und erinnern sich, dass Renault 5 früher in den 80er Jahren das Auto war, das man immer gesehen hat. Und jetzt sieht man ihn wieder. Auch die Reichweite ist realistisch. So um die 350 Kilometer. Im Winter etwas weniger. Aber er macht eine gute Routenplanung mit Ladestopps. Er fährt sich wie ein Go-Kart. Die Zahlen sprechen für sich. Letztes Jahr war er der meistverkaufte Renault in der Schweiz.
Andi: Unter anderem ein Redaktionskollege von ihm hat sich auch einen gekauft. Und er fährt auch recht viel natürlich, auch immer die neuen Modelle. Also so schlecht kann er nicht sein, wenn der sogar redaktionsintern gekauft wird. Wobei ich jetzt hier keine Werbung machen will für Röno, aber es zeigt schon. Er sieht halt cool aus. Der Raul Schwindeln ist das. Und der ist halt früher auch mit dem Original R5, der hat auch Rennen gefahren. Und der fand das halt... Ja, aber diesen Retro-Look, was jetzt Röno macht, das sieht halt schon cool aus. Röno 4 ist er jetzt auch. Hatten wir jetzt auch gerade im Test. Ist zwar etwas teurer als der R5. Aber eben, der ist ja auch so in Richtung... Der ist ja mehr SUV. Mehr SUV. Also ein bisschen grösser, aber auch noch unter 420. Also auch noch so Kleinwagen-mässig. Hat ja auch dieselbe Technik drin. Aber eben, wenn wir auch bei den Europäern bleiben, dieses Jahr haben wir ja auch schon drüber gesprochen, so VW beginnt ja jetzt den Grossangriff ihrer kleinen Elektroautos. VW Polo, also der ID. Polo, also der elektrische Polo wird jetzt in Ich weiss gar nicht, März, April wird er enthüllt. Genauso wie dann Skoda Epic. Das ist dann ja auch so der kleinste Elektro-SUV von Skoda. Und Cupra, also die Seat Sport-Tochter, die haben auch noch den Raval. Also die sind alle auf der gleichen Plattform. Und die sagen ja auch, die wollen alle so um die 25.000 Franken starten. Genauso wie der Renault 5 ja auch, wenn man ihn mit der kleineren Batterie nimmt. Mit der grösseren ist man dann schon knapp bei 30.000. Das wird bei VW glaube ich ähnlich sein. Da hat man dann auch die Wahl zwischen zwei Akkus. Aber ich glaube eben, die Auswahl ist vielleicht noch nicht so riesig bei den kleinen Wagen, aber es wird doch immer mehr und grössere Auswahl.
Wilma: Wir haben ja auch schon darüber gesprochen, dass es einfach auch wichtig war, dass jetzt Kleinwagen auf den Markt kommen. Das Einzige, was da ist, du hast auch immer fast die Reichweite auch erwähnt, das war immer so um die 300, vielleicht mal 350. Gerade bei den Chinesen ist das so. Ich habe im Moment gerade oder habe kürzlich den Mini Aceman gefahren, der ist auch bei 300. Und in der Stadt ist das okay, aber da wird es schon wieder schwierig. Daher steigen wir doch ins nächste Segment ein. Kompakt, klasse. Damit ich auch dort ankomme, wo ich hin möchte, wenn ich ein bisschen weiter muss.
Lorenzo: Ja, genau. Wir hatten gerade vor kurzem den KIA EV4 im Test. Der ist auch beim Schweizer Auto des Jahres auf dem dritten Platz gelandet von der Fachjury. Und ich habe bis dahin nie ganz begriffen, warum. Für mich war es einfach so ein KIA. Also ich dachte, ja, wieder so ein Stromer von KIA. Aber als ich dann gefahren bin, war ich positiv überrascht. Also erstens mal Startpreis knapp 37'000 Franken. Ist dann aber auch mit einem kleineren Akku. Mit dem grösseren kommt ein Aufpreis von 5'000 Franken dazu. Er fährt sich sehr angenehm. Man hat viele Rekuperationsstufen, die man gemütlich am Lenkrad einstellen kann. Er kommt relativ weit. Hier seit 600km, jetzt im Winter mit vielen Autobahnen, haben wir aber auch immer über 400km geschafft. Und er hat einfach auch sehr viel Platz. Gerade auf der Rückbank haben die Leute dort viel Beifreiheit. Die Kopffreiheit ist zwar ein bisschen eingeschränkt, gerade für Personen wie mich, die etwas grösser sind. Vor allem auch vorne, wenn man ohne Schiebedach das Auto konfiguriert, dann ist es halt ein bisschen eng. Wir
Andi: hatten ihn jetzt auch gerade im Test, sorry Lorenzo, wenn ich dich unterbreche. Und bis, wenn die Folge ausgestrahlt wird, also man kann auf Blick, man findet ihn von unserem, von einem weiteren Kollegen von uns, von Juan, der hat den Test gemacht. Also wer interessiert ist, in den Shownotes stellt man natürlich auch den Test noch gerne rein. Und Juan ist auch nicht klein.
Wilma: Er ist sehr gross.
Andi: Und vielleicht noch, um bei Lorenzen noch kurz anzuschliessen, weil du gesagt hast, warum ist er dritter geworden bei der Wahl? Er ist nirgendwo so super. Er ist relativ günstig. Klar, wenn man mit grösserem Akku will, auch nicht mehr ganz so günstig. Er lädt auch jetzt nicht super schnell, aber er kann irgendwie alles. Recht gut, er kann jetzt nicht alles super gut, aber er hat überall seine Punkte geholt und ich glaube, so ein richtig ausgewogenes, ja so ein richtiger Elektrogolf
Lorenzo: funktioniert. Ja, könnte man fast sagen, oder? Also er ist nirgends hervorragend, aber er macht alles, wie du gesagt hast, er macht alles gut.
Wilma: Solide, würde man
Lorenzo: wahrscheinlich sagen. Aber auch in dieser Klasse haben wir natürlich die Chinesen. Leibmotor ist hier eine ihrer Marken. Jetzt haben sie gerade den Stromer B10 vor kurzem rausgebracht in der Schweiz. Der startet bei knapp 30'000 Franken. Sie haben aber auch den C10, der ist ein bisschen grösser. startet bei knapp 36'000 Franken und von dem gibt es sogar noch eine Allrad-Version mit fast 600 PS. Da ist dann die Reichweite natürlich nicht mehr bei irgendwelchen 600 Kilometern, sondern bei 400 laut Hersteller. Ich bin mir jetzt nicht sicher, 400, etwas um den Dreh herum. Aber er hat 800-Volt-Architektur. Hat er das? Ja. Ah, okay. Das wusste ich. Das heisst, er lädt auch dann relativ schnell. Er lädt in, glaube ich, 22 Minuten, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Von 10 auf 80. Sie
Andi: sagen glaube ich von 30 auf 80. Das ist dann wieder chinesisch. Dann wäre es von 10 wahrscheinlich 27. Aber
Lorenzo: immer noch okay. Das Ganze für knapp 40'000 Franken, das ist nicht schlecht. Ich bin letztes Jahr mit einer Freundin nach Süditalien gefahren. Wir haben einen C10 als Dur-Tester, zwar den Plug-In-Hybrid. Aber das Auto hat super Platz. Es ist bequem. Es hat noch ein paar Macken, die man aber per Softwareproblem behoben oder behoben wird. Das
Andi: haben sie schon vor einem halben Jahr gesagt, dass es behoben wird. Manche sind immer noch nicht behoben. Aber eine Woche haben sie noch, solange haben wir ihn noch im Tempo. Genau. Ich glaube,
Lorenzo: wir hätten es auch so stattfinden können, ehrlich gesagt. Es kommen auch noch ein paar andere Modelle oder sind auch schon draussen? Da würde ich dir wieder das Wort übergeben, Andi. Genau,
Andi: klar. Wenn wir jetzt noch in der Kompaktklasse bleiben, also so ab 30'000. Ich habe es auch schon öfter erwähnt, ich bin ein Freund von dem Skoda Elrog und ich wollte es gerade bestätigen. Gestern habe ich Lorenzo noch geschickt. Die besten Elektroautos für Langstrecken für unter 50.000 Euro oder 55.000 Euro. Und der Skoda Elrog ist da auf Platz 1 und der kostet deutlich unterhalb von dem Preis. Unser Testwagen hat wirklich alles drin und kostet knapp 52.000 Euro. Aber mit dem grossen Akku und dem Antrieb geht er ab 42.000 Euro los. Und er hat viel Platz, er ist trotzdem noch recht kompakt. Wir haben jetzt hier mit Heckantrieb und er ist super wendig. Also dafür, dass er 4,50m lang ist. Also wenn ich auf der Rückbank hocke, schlage ich wirklich die Beine übereinander. Und ich bin trotzdem in der Garage wie in einem Polo oder so zum Rangieren. Also er ist wirklich top. Also das ist sicher eine Empfehlung. Rhönus Scenic E-Tech, den hatten wir auch mal im Dauertest. Von dem Aerox gibt es auch bald. Testbericht, habe ich das letzte Mal schon gesagt, ist noch nicht draussen. Aber vom Scenic, den hatten wir schon mal, das stellen wir sicher auch in die Show Notes. Und auch der für, ich habe gestern nochmal geguckt, ich glaube 43, mit grossem Akku, 220 PS. Und du hast wirklich unheimlich viel Platz. Also auch da muss ich sagen, nochmal ein Renault, aber Renault macht es wirklich gut. Und dann eben, da haben wir natürlich die Chinesen, zum Beispiel MG haben wir jetzt glaube ich noch nicht erwähnt. Die haben zwar die ganz günstigen Stromer, ich glaube den ZS, den haben sie nicht mehr. Der war ja so unter 25.000, den haben sie jetzt irgendwie ausrangiert. Aber dafür haben sie jetzt den S5 und den MG4 und die sind beide beginnend auch bei knapp 30.000. Da kriegst du wirklich viel Auto fürs Geld, rein elektrisch. Und natürlich was man nie vergessen darf, auch wenn Ich würde mir jetzt persönlich auch keine mehr kaufen, viele andere auch nicht, aber Tesla, wenn du guckst, sie haben ja jetzt auch günstigere Einstiegsversionen für unter 40.000 knapp von Model 3 und Model Y und da kriegst du einfach, es funktioniert auch alles mit der Ladeinfrastruktur, sie sind wahnsinnig effizient und wer jetzt Ja, wem das jetzt auch egal ist, ob das jetzt von Elon Musk, ob der da seine Hände noch drin hat oder nicht. Ich meine, Tesla ist wirklich, kann man auch empfehlen. Also rein von der Elektrotechnik her sind die immer, auch wenn sie jetzt schon ein bisschen älter sind, aber die sind immer noch, das sind immer noch gute Autos. Und um nochmal den Bogen zu schlagen auf unsere Occasionsfolge, hatte ich da glaube ich auch mit dem Mit dem Alberto schon gesagt, eben auch auf Autoscout findet man auch Teslas für unter 20.000 mit 50.000 Kilometern und teilweise 500 PS und Reichweiten 600 Kilometer. Also wer ein günstiges Schnäppchen machen will. Doppelt gemokkelt. Aber wenn ihr ein Schnäppchen machen wollt, dann solltet ihr auch mal nach dem Tesla-Ausschau halten. Auch immer noch ein gutes Auto für die Kompakt-Mittelklasse.
Lorenzo: Absolut, da kann ich nur zustimmen.
Wilma: Das sind jetzt die Kompakten. Ganz kurz, fällt euch spontan ein SUV ein, der dieses Jahr noch kommt, in dem Bereich, den ihr getestet habt? Wir leben in der Schweiz, wir sprachen eben schon über die Grösse des Autos.
Andi: Also der Elrogg ist ein SUV? Ja. Das ist ja ein Kompakt-SUV. Ja und ich glaube auch der MG ist der S5 oder S6 gibt es ja auch noch. Also ich glaube die Tesla Model Y ist auch ein SUV. Also die meisten sind eh SUVs eben beim Tesla. Also das Model 3 ist wirklich eine Limousine und das Model Y. Ich meine da habe ich wirklich mal einen Test gemacht. Da kannst du hinten drin campen, der hat so viel Platz, wirklich, der hat 2000 irgendwas Liter Kofferraum, da kannst du eine Matratze reinlegen und pennen.
Lorenzo: Der hat untypisch, Entschuldigung, wenn ich unterbreche, der hat untypisch für das Elektroauto hat er unter dem Ladeboden noch einen riesen Stauraum und da bin ich auch verblüfft gewesen, als ich das das erste Mal gesehen habe, weil das ist auch ein Heckantrieb gewesen und da habe ich mich einfach gefragt, wie das funktioniert, aber anscheinend geht es.
00:20:36: Porsche präsentiert Elektrogeflüster. Faszination Sportwagen. Elektrifiziert.
Wilma: Aber die haben natürlich auch ihren Preis, oder nicht? Wir sprachen eben schon von den Kleinwagen, die jetzt bezahlbar werden im Stromer-Bereich. Aber sonst gab es immer so, wenn es um die Verbrenner geht, stand so diese Zahl um die 50.000, 55.000, die sich der Schweizer kostet oder was sich der Schweizer ein neues Auto kosten lässt. Ja, was gibt es in dem Bereich? einen neuen Stroman, den du empfehlen würdest?
Lorenzo: Also ein Auto, das ich mich extrem freue, das jetzt im März auf den Markt kommt, ist der BMW iX3. Das ist das erste Auto der sogenannten neuen Klasse. Er wird bei etwa 78'000 Franken preislich starten. Und ich bin einfach überzeugt, dass das Auto das halten und verspricht. Ich glaube sie sagen knapp 800km Reichweite oder sogar ein bisschen drüber laut WLTP. Schnellladen mit bis zu 400kW und 469PS Allrad und ein mega neues, also ein komplett neuer Innenraum und auch das Design per se ist komplett neu. Ich bin gespannt, wie sich das fährt. Wir konnten am Test-Tag schon so ein Vorserien-Auto fahren. Ich bin leider nur ganz kurz damit gefahren, weil das Auto die ganze Zeit in den Händen der Jury war. Logischerweise. Aber ich denke, das Auto hat den Preis zurechtgeholt. Schweizer Auto des Jahres 2026. Rennrad
Andi: zum Schnellladen, weil du jetzt gesagt hast, 400 kW, kann man sich ja vielleicht nicht so gut vorstellen, was das heisst. Aber BMW sagt, glaube ich, in 10 Minuten am Schnellladen, wenn du wirklich so eine 400 kW-Station hast, 380 Kilometer in 10 Minuten. Oder 300 bis 380. Also sicher über 300, 300 bis 350. Das kann man sich dann ausrechnen. 10 Minuten, also eben unsere oft zitierte Nugget-Pause. Da kannst du dann höchstens auch beim Drive-In am Schluss schnell vorbeifahren und dir deine Nuggets mitnehmen, weil das sonst gar nicht reicht.
Lorenzo: Aber ein bisschen günstiger als der BMW ist die Marke Seeker. Das ist auch wieder eine China-Marke, die zu Geely gehört. Die ist seit letztem Jahr auch wieder in der Schweiz. Mit drei Modellen. Jetzt kommt dann bald das vierte Modell raus. Und eines dieser drei Modelle, die es aber schon gibt, ist der 7X. Den hatten wir auch vor kurzem im Test. Basisversion mit 422 PS und Heckantrieb. Die startet schon bei 54'000 Franken. Dafür bekommt man auch hier schnelles 400kW Laden, viel Platz, Teure, die elektrisch auf und zu gehen und einfach sonst noch viele andere technische Features. Zum Beispiel kann man gerade in der Schweiz und in Europa nur im Parkmodus, aber man kann so Lautsprecher gegen aussen. Das ist für den chinesischen Markt gemacht, falls man in eine Fussgängerzone kommt. Dass man den Fussgängern sagt, sie sollen durchlaufen
Wilma: oder
Lorenzo: warten.
Andi: Das hat ja gehalten.
Wilma: Das finde ich aber schon wieder
Lorenzo: lustig. Ja, das ist ziemlich witzig.
Wilma: Das wäre
Lorenzo: was für mich. Aber eben, es geht halt nur in P, das ist mein Schatz. Sonst könnte man es halt mit dem Fahren machen, das wäre noch recht witzig.
Andi: Wenn ich da noch ganz kurz einhängen darf, du wolltest jetzt schon aufs nächste kommen. Genau, ja. Diese ganzen Seeker, das sagt ja auch wahrscheinlich nicht vielen was, was das jetzt genau ist. Das ist ja auch so eine Geely-Marke, also wie Volvo, wie Polestar. Dann kommt Seeker dazu. Ich, nach der Aufzeichnung heute, ich fliege heute nach Göteborg, da ist Seeker auch haben sie auch ihr Headquarter in Europa. Und da ist eben auch Lincoln Co. Ich gehe zu Lincoln Co. heute besuchen. Das ist ja nochmal eine neue GIVI-Marke, die jetzt in den kommenden Wochen in der Schweiz startet. Sind so bekannt geworden mit so Auto-Abos. Hat sich irgendwie nicht so durchgesetzt, aber die kommen jetzt auch mit neuen Modellen. Und die bauen halt auch alle auf diesen Gili-Plattformen auf, wie zum Beispiel auch der Smart, der Hashtag 5, den wir jetzt auch bei dem Dauertest kriegen. Und der ist dann auch, der startet so, wirklich, da hast du die Top-Version, die Brabus-Top-Version mit, schlag mich
Lorenzo: durch,
Andi: wie viel? 640 PS? 646. Dafür haben wir hier unseren Champ-Tester da, der weiss zur Zeit noch alles immer auswendig. Und in 18 Minuten lädst du das Ding voll und wirklich für die Brabus-Version, ich bin den auch gefahren letztes Jahr. Und das ist wirklich ein Sportwagen im Familiengewand und startet dann bei 45, aber hat die starke Version, ich glaube dann 50, 55.000. Und wenn du dann siehst, was du kriegst, Das ist krass.
Lorenzo: Diese
Andi: ganzen Geely-Marken sind schon beeindruckend. Was haben wir vorhin gesagt? Wie viele sind mittlerweile auf dem
Lorenzo: Markt? Sachs, Volvo, Polestar, Lotus, Smart. Seeker und Lincoln Co. kommt jetzt. Also die sollte man definitiv auf dem Schirm haben. Ja, auf jeden Fall. Die darf man nicht unterschätzen. Aber, worauf ich auch gespannt bin, ist der neue Porsche Cayenne Electric. Ja, Porsche ist zwar eher eine teurere Marke, auch dieses Auto startet bei knapp 120'000 Franken, aber man darf auch nicht vergessen, für Porsche ist die Schweiz eines der wichtigsten Länder, weil verhältnismässig wird nirgends so viel Porsche gekauft wie die Schweiz. Und der Cayenne, in der Top-Version Turbo, hat 1156 PS und erreicht Tempo 100 kmh in zweieinhalb Sekunden. Das ist ja völlig absurd. Für
Wilma: die Schweizer Strasse eigentlich schon, ja.
Lorenzo: Tipptopp eigentlich, oder? Für die 2,7 Tonnen? Genau, irgend so was, ein Riesenteil. Also ich bin gespannt und ich denke auch da, Er wird schon ziemlich sportlich sein zum Fahren, auch wenn
Andi: er so schwer ist. Er steht auf der neuen Plattform, er hat auch einen neuen Innenraum, wurde ja auch viel kritisiert in der Vergangenheit, sodass Porsche langsam ein bisschen angestaubt ist. Und er kommt jetzt wirklich auch mit so einem neuen Bedienkonzept. Ja, eben gerade wirklich für die Schweiz ist Porsche halt eben, also 911er verkaufen sie auch jedes Jahr über 1000 Stück. Also da kommen wirklich manche Marken mit ihrem Brot-und-Butter-Auto, das kommt nicht auf so Stückzahl
Lorenzo: wie
Andi: Porsche hier vom 911er verkauft. Das ist krass, ja. Und vielleicht, um jetzt auch abzuschliessen, was ist noch so spannend von Technologieträgern? Sicher Mercedes. Wurden ja auch viel gebasht, auch mit ihrer Elektrostrategie, die nicht so aufgegangen ist. Vor allem mit den grossen Autos, so der EQS, EQE. Aber jetzt kommt wirklich CLA, ist ja jetzt schon länger auf dem Markt. Jetzt kommen noch der GLB und GLC. Das sind so die SUVs, die auch wirklich die neue 800 Volt Plattform haben. Und auch zu Preisen, wo man sagen muss, hey, es ist für einen Mercedes 60.000 und du kriegst wirklich Tolle Langstreckenautos, die auch super schnell laden, fast so schnell wie jetzt der BMW, der noch ein bisschen neuer ist, sag ich mal, der noch ein bisschen später gekommen ist. Aber auch da eben, auch Mercedes bringt jetzt diverse Stromer, die halt auch nicht mehr über 100.000 Franken kosten, sondern die will jetzt wirklich so gegen 50.000 Franken auch langsam gehen. Und ich denke, da wird es dann auch für die breite Masse, wird es da langsam echt interessant, dass du wirklich auch Top-Autos kriegst zum bezahlbaren Preis.
Wilma: Ihr bezahlbarer Preis.
Andi: Also Zahl, ja, ja. Du hast es gesagt, eben 55.000 ist der Durchschnittspreis und da starten die Autos dann so.
Wilma: Ja, also wenn man sich guckt, also wenn ich so auf die Strasse gucke und an der Ampel stehe und neben mir hält so ein tiefergelegter Dreier-BMW und da sitzt so ein junger Mensch drin, da frage ich mich dann auch manchmal, also in dem Alter habe ich mir so ein Auto nicht leisten
Andi: können. Achso, ich dachte, ist das Lorenzo? Da wüsste
Wilma: ich ja, wo das Auto her wäre. Aber das ist ein Festwagen.
Lorenzo: Genau. Wobei, die sind meistens nicht tiefergelegt. Das ist dann
Wilma: Wiener. Zum Abschluss noch kurz auf das Thema Finanzierung. Ich bin ja auch bei der Handelszeitung für die Themen Finanzen und Wirtschaft zuständig. Daher vielleicht noch kurz die Frage. Ihr habt da mal eine schöne Geschichte zugemacht. Ich glaube, jedes zweite Auto fährt auf Pump. Oder so ähnlich war die Headline beim Blick. War es sogar eine Geschichte von dir? Ich weiss es gar nicht. Ich
Lorenzo: glaube, ja. Das ist schon Wien.
Wilma: Viele Autos in der Schweiz sind geliest. Da gibt es ja, weil wir gerne auch mit Mythen aufräumen, oft die Fehleinschätzung, was Leasing eigentlich bedeutet. Schlussendlich ist es ja nicht der Kauf auf Raten, was viele glauben nach dem Motto, ich kaufe eben was auf Raten und am Ende steht noch ein Betrag, den ich dann auszahle und das Auto gehört dann ganz sicher mir, sondern es ist eigentlich eine Art Nutzungsüberlassung. Ich weiss nicht, habt ihr da noch mal mehr drüber geschrieben oder eigene Erfahrungen?
Andi: Lorenzo kann da wirklich gerade noch vorbereiten. Aber das kannst du besser erzählen,
Lorenzo: Lorenzo. Um nochmals auf meinen Toyota Yaris zurückzukommen. Den hast du auch geleast. Jetzt im letzten Jahr. Dann sind die 48 Monate durch, wie du es schon angesprochen hast. Und eben, ein Auto gehört in dem Sinne nicht mir. Also nächstes Jahr, meinst du? Nächstes Jahr, ja. Und dann habe ich noch einen Restwert von 18'500 Franken. Entweder sage ich dann, ich gebe das Auto zurück und zahle dafür die 18'500 Franken nicht. Dafür alles, was ich bis jetzt bezahlt habe, habe ich dann eigentlich nur bezahlt, um das Auto wie blöd gesagt zu mieten. Und das ist halt schon ziemlich viel Geld. Ich habe es hier jetzt aufgeschrieben. Ich habe 10'000 Franken bezahlt. Das hatte ich noch vom alten Auto, das ich verkauft habe. Und jetzt zahle ich jeden Monat 420 Franken für das Auto. Das ist ein Betrag, wo ich sagen muss, das tut mir nicht weh. Auch wenn das Auto jetzt mal ein paar Wochen rumsteht. Der Kauf hat mich aber 45'600 Franken gekostet, was ich aber zu viel gefunden hätte, um auf einmal auszugeben. Am Ende des Leasings, wenn ich das Auto verkaufe, habe ich 3'000 Fr. mehr bezahlt, als wenn ich das Auto bar bezahlt hätte. Dafür habe ich das Geld nicht auf einen Touch ausgegeben. Um das ging es mir. Aber das Auto gehört in diesen vier Jahren nicht mir. Und am Schluss darf die Leasingfirma auch sagen, wir wollen das Auto zurückhaben. Wir wollen das Auto jetzt haben, du darfst es nicht verkaufen. Das dürfen sie sagen. Den
Wilma: Fall kenne ich nämlich. Bei mir war es wirklich so, dass mein Auto kaputt gegangen ist und die Lenkstange angebrochen ist. Da wäre die Reparatur viel teurer gewesen, als das Auto noch wert war. Obwohl es in meinen Augen gerade mal zwölf Jahre alt war und gerade 80.000 Euro runter hatte. Aber ich war halt quasi gezwungen, ein neues Auto zu kaufen, weil vor allen Dingen gerade mein Sohn auf der Welt war und manche Strecken lassen sich nicht mit dem Kinderwagen machen. Ich habe dann auch geleast und es war auch okay, wie gesagt, die Raten stimmten. Das alte Auto konnte ich in Zahlung geben, das kaputte. Die waren auch sehr nett, weil ich habe es irgendwo in der Deutschschweiz, das andere Auto, gekauft. Die sind wirklich runtergekommen, haben eins abgeholt, das natürlich nicht mehr fahrtüchtig gewesen ist. und haben mir das andere vor die Tür gestellt. Das lief auch alles gut die vier Jahre, bis halt der Punkt kam, wo ich gesagt habe, so, ich hätte jetzt gern das Auto irgendwie ausgelöst. Die 48 Monate sind fast rum. Und da hat sich genau der Garagist dann quergestellt und meinte, er könne das Auto, damals war ein berechneter Restwert von 11.000 berechnet, der meinte, er könne das für viel, viel mehr Geld weiterverkaufen. Ich gehe davon aus, es hätte ins Ausland irgendwie gegangen. Es ist ein 520er-BMW-Kombi, also zu der Zeit gerade mal irgendwie 75.000 runter. Und der hat sich wirklich quergestellt. Ich habe da das grosse Glück gehabt, ich sage es dir jetzt ganz offen, dass er in den Urlaub gegangen ist und sein Bruder das übernommen hat, der mit ihm die Garage geleitet hat. Der hat den Knopf für die Freigabe gedrückt und so gehörte das Auto dann mir.
Andi: Hast du mir gesagt, du darfst an dem Auto eigentlich auch nichts verändern, weil es faktisch ja nicht dein Auto ist. Jetzt hat mir aber Lorenzo gesagt, weil Lorenzo fährt natürlich nicht irgendeinen pobligen normalen Jacht. Sagt
Wilma: er, genau.
Andi: Sondern da musste natürlich schon noch ein bisschen was gemacht werden und du hast gesagt eben, gerade bei so Autos, die man so ein bisschen tunt, Also, am Ende könnte der, wenn er es dann wirklich wieder übernehmen will oder du es nicht kaufen willst am Schluss, könnte er sagen, bitte alles wieder in Originalzustand zurücksetzen. Aber anscheinend in der Praxis ist das
Lorenzo: eigentlich... Eigentlich macht das fast niemand, aber wenn du jetzt irgendwie eine andere Auspuffanlage darunter hast, dann würde ich die Originale einfach aufbewahren, einfach zum Sichergehen, weil es kann dann schon sein, dass es dann heisst, hey, wir wollen da den Originalwagen zurück und nicht das verbastelte Zeugs.
Wilma: Ja, in dem Fall würden sie sich wahrscheinlich freuen, wenn sie so einen aufgemotzten wieder zurückbekommen würden. Aber grundsätzlich ist es so, dass man auch gebunden ist, wenn man im Leasing steckt. Ich kann nicht in jede Garage gehen und meinen Kumpel von nebenan, der mir vielleicht ein bisschen billiger die Bremsen ersetzt, mit nicht-Original-Teilen, da gibt es dann schon noch Probleme. Genau.
Andi: Du musst dann in so empfohlene Werkstätten.
Lorenzo: Das ist vor allem noch, wenn du eine Garantie hast, Ich nehme gleich wieder mein Yaris als Beispiel. Toyota gibt zehn Jahre Garantie. Aber mit der Bedingung, dass du den Service jedes Jahr oder alle so und so viele Kilometer, beim GR Yaris sind es alle 10'000 Kilometer, bei normalen Toyotas sind es irgendwie alle 15'000 oder alle 20'000 Kilometer, aber trotzdem jedes Jahr. Und solange du die einmal im Jahr in den Service bringst, zum offiziellen Toyota-Händler, dann bleibt auch die Garantie erhalten. Also ich glaube, du bekommst Vier oder fünf bekommst du sowieso. Und dann bekommst du jedes Jahr, wenn du einen Service bei einem Toyota-Händler machst, noch ein Jahr dazu. Bis zehn. Zehn ist das Maximum. Aber das ist sehr viel. Es gibt keine andere Marke, die so viele Jahre Garantie gibt.
Wilma: Das ist ziemlich fair. Was aber, wie gesagt, auch einfach ist, das hatte ich dann, weil das Auto, das ich übernommen habe, mein BMW, war eine Occasion-Auto. Es war kein Neuwagen, den ich geleast habe. Und da ist es mir dann wirklich passiert, dass ich kurz vor knapp die Bremsen ersetzen musste, bevor die 48 Monate rum waren. Im Original musste ich sie ersetzen. Und das ist halt einfach auch die Gefahr, glaube ich. Du hast
Andi: einfach zu viel gebremst. Genau.
Wilma: Mein Ex-Mann hat die zu oft gebremst. Ah, okay.
Lorenzo: Es fehlt Sport daraus. Deswegen
Andi: Ex-Mann,
Lorenzo: okay. Ja, das ist so. Aber Bremsen, sowie auch Reifen, das sind halt für Schleisteile und die kommen sowieso irgendwann so im Schnitt, je nach Fahrweise halt, so bei 60'000 km hat man die manchmal ersetzt. Eben, wenn man jetzt halt sportlicher fährt oder nur auf der Rennstrecke fährt, dann kommt das natürlich viel, viel früher. Aber meine Freundin muss jetzt auch in 10'000 bis 15'000 km bei ihrem Peugeot Bremsen ersetzen. Das Auto hat jetzt Knapp 70'000 Kilometer. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es noch der erste Bremssatz ist, der drauf ist. Das Auto hat sich auch Okkasionen übernommen.
Wilma: Okay. Ja, wie gesagt, wenn wir von Leasing sprechen, die Alternative ist der Kauf. Kann ich auch einen Kredit für aufnehmen. Bin ich auch wieder gebunden mit Raten, aber das Auto würde mir gehören. Ich könnte es modifizieren. Was aber jetzt ja immer mehr aufkommt, ist dieses sogenannte, das wir jetzt drüber gesprochen haben, Restwert Leasing. Dann gibt es noch dieses Service Leasing. In der Schweiz ist Carvolution da ja unheimlich bekannt. Das Auto Abos eigentlich. Oder Auto Abo,
Andi: ja. Genau, das Auto im Abo.
Wilma: Genau. Und da ist es ja wirklich so, dass alles inklusive ist. Also wenn du Glück hast, klebt sogar Benette drin, wenn du ihn das erste Mal abholst.
Andi: Ja, wobei ich glaube, also ich habe mich da ja auch schon ein bisschen beschäftigt, auch gerade mit so Carvolution und Carify gibt es da glaube ich noch. Kleid. Gibt so ein paar Anbieter, die das machen. Ich glaube, du zahlst auch, je nachdem. Du musst dann halt auch aussuchen, um so Umso kürzer der Vertrag, ich glaube normal ist er halt auch 24 Monate, 36, 48. Also auch wie beim Leasing so. Und umso länger du die Laufzeit hast, umso weniger zahlst du dann im Monat. Und du musst auch teilweise anzahlen, habe ich auch gesehen. Also du kannst ja nicht einfach jeden, nicht so wie ein Netflix-Abo, da zahlt sich ja nicht erstmal 100 Franken ein und kannst dann jeden Monat eine günstige Rate oder so, sondern da musst du teilweise auch was einzahlen. Und du hast dann aber ausser dem Treibstoff, hast du dann glaube ich wirklich alles
Lorenzo: dabei. Also es funktioniert eigentlich ähnlich wie das Leasing, nur dass du halt alle Kosten entdeckt hast, ausser halt ein Parkplatz oder das Danken oder der Strom. Genau. Die hast du dann, die sind dann nicht dabei.
Andi: Es
Lorenzo: ist zwar
Andi: etwas älter, aber es lohnt sich mehr je nach Anwendungsfall. Umso mehr lohnt sich dann so ein Auto Abo, wenn das Auto wirklich relativ wenig brauchst und wenn du wirklich ein Vielfahrer bist. Aber ich müsste das auch nochmal nachgucken, ich weiss nicht. Die haben alle ihre Berechtigung dieses System, aber es kommt halt wirklich drauf an, individuell, wie viel fährst du, für was brauchst du das Auto. Aber ich habe teilweise auch wirklich schon gute Angebote gesehen, auch bei Carvolution, wo ich sagen muss, ja, 500 Franken für so und so ein Auto im Monat ist dann schon nicht schlecht. Aber eben, da kann man dann auch wieder sagen, eben. musst du halt auch gucken, wie teuer wäre normales Leasing.
Wilma: Ja, und das ist ja grundsätzlich auch immer eine Geschichte, weil beim normalen Leasing mein grosser Vorteil war, als ich das angefangen habe, dass ich zu der Zeit noch selbstständig war. Das heisst, ich konnte die Leasinggebühren quasi gewissermassen teilweise abschreiben. Also das ist ja wirklich dieses, vielleicht das nur als Ergänzung dazu, dass man kauft, wofür braucht man das Auto, aber vielleicht auch die eigene Lebenssituation. Was lohnt sich da jetzt für mich mehr? Ist es besser, ich habe einen Kredit oder ist es besser, ich habe ein Leasing? Grundsätzlich aber ist es natürlich, um vielleicht das zusammenzufassen, es gibt eine grosse Palette an Autos, die man sich dieses Jahr kaufen kann. An guten Strohmann. Das freut Andi natürlich sehr. Ja, das freut mich, ja. Mir
Lorenzo: auch.
Wilma: Aber es ist wirklich so, wenn es dann um die Finanzierung geht, muss jeder auf das gucken. Wie gesagt, wir können hier nur zusammenfassen, unsere eigenen Erfahrungen kundgeben. Wir sind keine Finanzberater in dem Bereich. Aber es ist halt so, wer das Auto wirklich für sich haben möchte und besitzen will, der muss es kaufen, sei es auf Kredit. Und wer flexibler sein will, der geht irgendwie auf eine Leasing- oder ein Abo-Modell.
Andi: Ja, vor allem vielleicht auch für die Leute, wo das Auto jetzt nicht so wichtig ist. Bei dir, Lorenzo, ist es vielleicht eben, wenn am Wochenende mit deinem GR Jahres irgendwie über die Pässe heizt, eben du geniesst es halt mehr. Für andere ist es halt nur, die wollen dann halt einmal die Woche zu einem grossen Supermarkt fahren und einkaufen gehen. Von A nach B. Genau, von A nach B, brauchen es zum Pendeln. Und andere wollen es dann eher für Spass auch mehr in der Freizeit. Und ja, ich glaube pauschal Kann man es nicht sagen. Das muss jeder für sich herausfinden.
Lorenzo: Genau. Ich finde, Lease macht meiner Meinung nach Sinn, wenn man das Auto längerfristig behalten will. Klar, man kann es auch zurückgeben und auf ein neues Auto wechseln, aber im Vergleich zu einem Abo gibt man das Auto zurück nach den 24, 36 oder 48 Monaten. Da ist klar, dass man es zurückgibt nach der Zeit. Genau. Beim Leasing ist es so, dass du nicht den vollen Preis auf einmal zahlen musst. Das war bei mir der Grund für das Leasing. Klar hätte man auch zu einer Bank gehen können und einen Kredit aufnehmen können. Dann hätte man dort die Schulden abbezahlt. Dafür hätte das Auto einem selber gehört. Aber ich war am Anfang noch ein bisschen zweigespalten, ob ich das Auto dann wirklich kaufen oder abgeben möchte. Das war jetzt gerade ein schöner
Andi: Abschluss, würde ich sagen,
Wilma: oder? Auf jeden Fall. Bedanken wir uns erstmal, dass du da warst.
Andi: Danke, auch euch. Schön warst du da. Vielleicht ein andermal mal wieder. Sehr gerne. Wenn es wieder um die neuesten Modelle geht, die neuesten Empfehlungen. Schön wart ihr wieder dabei, liebe ZuhörerInnen. Wir würden uns freuen beim nächsten Mal auch wieder. Lasst Kommentare da, liked uns, wenn es euch gefallen hat. Bis zur nächsten Aufzeichnung. Danke Wilma, danke Lorenzo.
Wilma: Danke auch.
00:40:53: Porsche präsentiert Elektrogeflüster. Faszination Sportwagen. Elektrifiziert.
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